FOTOBEARBEITUNG & AUSRÜSTUNG – BLOG & INSTAGRAM

Die wohl häufigste Frage in letzter Zeit war, wie ich meine Fotos bearbeite. Daher war es höchste Zeit für einen Beitrag zum Thema Fotobearbeitung! Damit gleich alle Fragen abgedeckt werden, werde ich sowohl auf die Fotos am Blog als auch auf Instagram eingehen. Außerdem werde ich ein bisschen auf meine Fotoausrüstung eingehen und euch ein paar Tipps geben!

Starten wir mit den Fotos bzw. der Fotobearbeitung auf dem Blog

Fotos die ich nicht mit einem Fotografen mache, schieße ich mit meiner eigenen Kamera. Aktuell fotografiere ich mit einer Canon 6D und einem  Objektiv mit Festbrennweite (50mm 1:1,4). Ich bin erst vor ein paar Monaten auf dieses teurere Modell umgestiegen, da meine Kamera nicht mehr ganz zu meinen Ansprüchen gepasst hat. Für alle die überlegen sich eine Spiegelreflex Kamera anzuschaffen und nicht direkt 2000€ ausgeben möchten, bietet beispielsweise Caonon auch günstigere Einsteigermodelle. Man muss aber schon mit ca. 500-700€ rechnen, wobei man primär Wert auf das Objektiv legen sollte. Ein Objektiv wie meines erzeugt eine starke Tiefenunschärfe, was bei klassischen Portraits oder Fashionbildern oft gewünscht ist!

Nun zur Fotobearbeitung! Die Bilder für den Blog, die ausschließlich mit der Kamera geschossen werden, bearbeite ich meistens garnicht besonders stark. Zur Bearbeitung benutze ich Photoshop und hin und wieder einen Filter von VSCO (ein App). In Photoshop verändere ich manchmal das Licht, Töne, Schärfe etc. und befreie meine Gesicht von dem einen oder anderen Pickel! Wichtig ist, wenn man einen Blog betreibt und Fotos hochlädt, dass man sie vorher in ihrer Größe reduziert. Zu große Bilder verlangsamen den Seitenaufbau im Internet. Die optimale Größe für ein Bild auf dem Blog sind ca. 100KB. Das mache ich auch mit Photoshop! Wie gesagt, lege ich hin und wieder einen Filter von VSCO auf die Bilder, um einen bestimmten Look zu erzeugen.

Zur veranschaulichung hier ein Vergleich:

Fotobearbeitung Instagram

Meine Instagramfotos sind tatsächlich meist sehr viel mehr bearbeitet als jene am Blog. Eigentlich habe ich mich sehr lange Zeit gegen Filter und starke Fotobearbeitung gewehrt, aber irgendwann kam der Druck ein tollen Feed zu haben. Mittlerweile ist es nicht mehr nur wichtig ein tolles Bild zu posten, sondern auch einen stimmigen Feed zu haben. Was bedeutet, der gesamte Instagram Account muss farblich (zumindes halbwegs) zusammen passen. Das kommt nicht von Seiten der Follower, sondern scheint für Unternehmen wichtig zu sein! Ich persönlich bin ein wenig genervt davon, dass der Feed zusammenpassen muss und ich deshalb manche Bilder erst garnicht posten kann. Aber schließlich verdiene ich meine Brötchen unter anderem mit Instagram, daher muss ich mich ein bisschen anpassen. Gelingt mir allerdings nur mäßig, wie euch vielleicht aufgefallen ist. Ich benutze zwar immer den gleichen Filter (oder fast immer) aber in verschiedener Intensität.

Zur Fotobearbeitung für Instagrambilder benutze ich die folgenden Apps:

– VSCO

– Facetune

– Snapseed

– Instagram

VSCO ist eine „Filter“ App. Um die meist gestellte Frage zu beantworten: Ich benutze A5. Früher habe ich J1 benutzt, beide Filter muss man zusätzlich kaufen.

Mit Facetune bearbeite ich öfter mal den Hintergrund um ihn in der Farbe zu verändern. Dafür benutze ich die Funktion „Aufhellen“. Mit der Funktion „Details“ bearbeite ich meistens meine Augen, meinen Schmuck bzw. alles das ich hervorheben möchte. Es wird dadurch scharf gezeichnet, wenn man das so sagen kann. Zwecks der Ehrlichkeit – Mit der Funktion „Umformen – Verflüssigen“ bearbeite ich hin und wieder einen dicken Oberarm oder Ähnliches. Früher muss ich zugeben, habe ich mich nie getraut mich selbst zu bearbeiten, weil es mir unehrlich vorkam. Irgendwann war ich dann auf einem Bloggerevent und habe zugesehen, wie sich alle schlanker und schöner schummelten, da habe ich akzeptiert das Instagram sowieso nichts mehr mit der realen Welt zu tun hat! Allerdings ist diese Funktion mit Vorsicht zu genießen und man sollte es nur anwenden, wenn es unbedingt notwendig ist! Mir sind schon öfter Instagrammer über den Weg gelaufen, die ich in der Realität erst garnicht erkannt hab, weil Bilder so bearbeitet sind (egal ob Gesicht oder Figur).

Snapseed ist auch ein tolles App um die Helligkeit oder zb. die Sättigung an einzelnen Stellen im Bild zu bearbeiten. Ist das Foto schlecht gemacht und das Gesicht sieht viel dunkler aus als der Körper, kann man das mit Snapseed easy beheben. So kann man fast jedes Bild retten! Ich persönlich mag es zum Beispiel nicht, wenn etwas leuchtend Grünes auf meinem Bild ist (Wiese). Mit Snapseed kann man da schön die Sättigung von bestimmten Flächen herausnehmen,

Im letzten Schritt bearbeite ich meine Bilder dann mit Instagram. Hier verändere ich Helligkeit, Kontrast, Wärme, Hervorhebungen, Schatten und schärfe jedes Bild. Nun ist auch klar warum „Instablogger“ ein Beruf ist. Alleine ein Instagrambild zu bearbeiten dauert Ewigkeiten. Ich sage es ganz ehrlich, ich finde es nicht toll, dass man als Blogger so viel an seinen Bildern bearbeitet. Aber schaut euch mal die erfolgreichen Blogger-Accounts an – es sind auffällig viele, die sehr stark bearbeitete Bilder haben. Scheinbar gefällt den Abonennten die inszenierte, bearbeitete Bilderbuch Welt sehr viel besser als die realen Fotos. Man muss einfach möglichst das Beste aus jedem Bild herausholen, um spannend zu bleiben!

Hier im Vergleich:

Ich hoffe ich konnte all eure Fragen beantworten & falls noch welche offen sind, immer nur her damit! Hinterlasst mir gerne einen Kommentar!

Übrigens, solltet ihr auf der Suche nach coolen off-shoulder Tops sein – hier gehts zu meinen Shoppingempfehlungen!

love, Christina

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