WIE BLOGGER GELD VERDIENEN

Wie verdienst du damit eigentlich Geld? Eine Frage die ich sehr häufig gestellt bekomme. Es ist für viele irgendwie immer noch ein Mysterium und so genau weiß keiner wie Blogger Geld verdienen. Von daher widme ich den heutigen Beitrag diesem Thema.

Zunächst mal gibt es nicht nur einen Weg als Blogger Geld zu verdienen. Mit einem Blog und/oder Instagram kann auf verschiedenen Arten Geld verdient werden. Zum Beispiel durch gesponserte Beiträge in Zusammenarbeit mit Brands, über Affiliate Links, oder aber auch als Testimonials für Brands. Es gibt noch ein paar mehr Arten, allerdings möchte ich mich hier auf die Gängigsten konzentrieren.

Gesponserte Beiträge

„Anzeige / Werbung / Sponsored / Bezahlte Partnerschaft mit..“ liest man aktuell so häufig wie noch nie, speziell auf Instagram. Hierbei handelt es sich um Beiträge für die ein Unternehmen den Blogger oder Influencer bezahlt. In der Regel bekommt er hierfür ein Produkt gestellt, produziert dann den Content (das Bild) selbst und wird für das Posten bzw. die Verlinkung bezahlt.
Eigentlich ist es nichts anderes als eine Werbeanzeige, wie man sie in jeder Zeitschrift findet nur eben online.

Auf dem Blog sieht das sehr ähnlich aus, nur das hierfür der Arbeitsaufwand wesentlich höher ist. Da hier meist nicht nur ein Bild produziert wird, sondern eine ganze Bilderstrecke. Zusätzlich hat ein Blogpost meist mindestens 300 Wörter Text, was ebenfalls sehr viel mehr Aufwand ist als eine Instagram Caption.

Mit gesponserten Beiträgen/Bildern lässt sich am meisten Geld verdienen. Für viele mag es ungerechtfertigt erscheinen, dass ein Blogger mit 500k Follower für das Posten eines Bildes auf Instagram bis zu 5000€ erhält. Allerdings sollte man hier beachten, das er nicht für die Content Erstellung ( also ein Bild machen) bezahlt wird, sondern lediglich für die Reichweite die er hat. Die Arbeit dahinter ist tatsächlich meist unbezahlt. Man erhält also kein Geld für die Stunden die man arbeitet (Verhandlungen/ Vorbereitung / Erstellung/ Nachbereitung) sondern nur dafür, dass ihr die Leser/Follower es seht.

Ich habe diese Art der Werbung schon einmal vor zwei Jahren HIER erläutert und einen Vergleich zu Werbeanzeigen in Magazinen aufgestellt. Verglichen damit ist die Werbung über Blogger/Influencer immer noch sehr günstig.

Affiliate Links

Mit einem Blog oder Instagram lässt sich auch mittels Affiliate Links Geld verdienen. Hier ist allerdings eine große Reichweite von Vorteil. Affiliate Links sind Links die anhand verschiedener Tools wie zB. Rewardstyle / liketoknow.it eigens erstellt werden. Hier geht es primär um Shoppinglinks. Der Blogger verlinkt dann ein Produkt mit diesem Link und sobald der Leser/Follower darauf klickt und im besten Fall dieses Produkt ebenfalls kauft, klingelt die Kasse. Man erhält vom Verkäufer (Onlineshop wie zB. Zalando) sozusagen eine Provision für den vermittelten Verkauf. Gefühlt denken viele Leser sie würden diese Provision bezahlen, weil sie über denk Link kaufen. Aber das ist natürlich nicht so, für den Leser bleibt der Preis gleich, der Shop gibt lediglich einen kleinen Prozentsatz von 5-15% an den Blogger ab.

Da es sich hier meist um Einzelbeträge von 2€-9€ handelt, ist diese Art eher ein Zusatzverdienst. Außer vielleicht der Blogger verfügt über eine sehr hohe Reichweite 500k up und/oder betreibt Affiliate sehr stark dann lässt sich auch hier einiges verdienen.

Der Arbeitsaufwand hinter Affiliate ist sehr groß für das was verhältnismäßig dabei rumkommt. Allerdings ist dies eine Art Geld zu verdienen, die man selbst steuern kann. Also je mehr Arbeit ich reinstecke umso mehr habe ich davon.

Bei den gesponserten Beiträgen die ich im ersten Punkt erwähnt habe, ist das etwas anders. Da ist es oft Glückssache, ob man für eine Kampagne ausgewählt wird.

Als Testemonial Geld verdienen

Momentan sehr stark im Kommen sind große Kampagnen bei denen ein Blogger oder Influencer das Gesicht der Marke wird. Früher kannte man das eher von Stars die als Testemonials für Brands gearbeitet haben. Zum Beispiel Madonna für Louis Vuitton, Julia Roberts für Lancome usw.

Jetzt ist es Caro Daur für Dolce & Gabbana. Für Unternehmen hat dies mehrere Vorteile. Erstens sind Blogger immer noch günstiger als eine Julia Roberts. Zweitens wäre ein normales Model vielleicht günstiger als ein Blogger, bringt aber 0 Reichweite mit. Durch die Reichweite des Bloggers, hat ein Unternehmen also den Vorteil noch viel mehr Menschen zu erreichen. Neben der Anzeige im Magazin werden beispielsweise noch zusätzliche 300k Menschen erreicht.

Aus meinem Bekanntenkreis weiß ich, dass Modelagenturen vermehrt sehr großen Wert auf die Followerzahl legen. Ich wurde schon öfter von Model-Freunden gefragt, wie sie denn ihre Reichweite erhöhen könnten, denn die Agentur verlangt das. Abgesehen davon, dass ich kein Geheimrezept für stärkeren Wachstum kenne, glaube ich das das klassische Model es in der Zukunft schwer haben wird.

Das waren nun die drei größten Bereiche, in denen sich mit einem Blog oder Instagram Profil Geld verdienen lässt.

Add on: Ich weiß nicht ob es euch schon einmal aufgefallen ist, aber ich schreibe immer sehr bewusst „Blogger ODER Influencer“. Für mich sind das zwei absolut verschiedene Personen. Ich bin ganz klar ein Blogger und kein Influencer. Ich habe vor mehreren Jahren diesen Blog hier gestartet, um meine Leidenschaft zu teilen und nicht um Geld zu verdienen, indem ich euch irgendwelche Produkte empfehle. Als ich angefangen habe wusste ich nichtmal, das ich jemals Geld verdienen könnte.
Mittlerweile gehören Werbeanzeigen mit zu meiner Arbeit, aber ich kann es nur nochmal erwähnen. Ich werde euch niemals etwas empfehlen, nur weil ich es bezahlt bekomme. Ich lehne 8 von 10 Anfragen ab, weil ihr mir dafür zu wichtig seid. Ich weiß sehr zu schätzen, dass mich meine Community schon so viele Jahre begleitet und mir und meiner Meinung vertraut!

Für mich ist es ein bisschen traurig zu sehen, dass die meisten Blogs nur noch ein Ziel haben. Möglichst viel verdienen. Das ist eigentlich nicht der Sinn eines Blogs. Ich will niemandem zu nahe treten, aber wenn ich oft Nachrichten bekomme mit „ ich hab auch ein Blog gestartet aber meine Reichweite wächst nicht und ich bekomm keine Kooperationen“ denk ich mir, mei die hast du offensichtlich auch nicht verdient. Der Sinn eines Blogs ist es Leute für die eigenen Leidenschaft zu begeistern und nicht möglichst viele Follower oder Kooperationen zu haben. Aber das kapiert heute irgendwie keiner mehr. Wenn man wirklich bloggen WILL, dann kann man das auch mit 300 Follower, so wie ich das auch gemacht habe. Alles andere wird nie funktionieren, denn dann ist es nicht das was man wirklich machen möchte.

Insgesamt hoffe ich, dass es nun klarer ist wie Blogger Geld verdienen & die Transparenz auch größer ist. Wer noch nicht genug gelesen hat, für den habe ich HIER gleich einen weiteren neuen Post!

Love, Christina

SHOP MY LOOK

Dieser Beitrag enthält Werbelinks

COMMENTS (16)

  1. Saskia

    Hallo liebe Christina!
    Ich bin tatsächlich auch immer wieder erstaunt, dass es für manche noch ein Rätsel zu sein scheint, wie Blogger GEld verdienen. Bis mir dann immer auffällt, dass manche in dieser Welt einfach überhaupt keine Zeit verbringen und es wirklich nicht wissen 🙂
    Deshalb finde ich es super, dass du so ausfürhlich darüber schreibst und so für mehr Klarheit sorgst 🙂 Ich wünschte mir allgemein einfach noch viel Mehr Transparenz von Bloggern als auch Influencern.

    Ich wünsche Dir einen wunderbaren Samstag und ein gemütliches Wochenenende!
    Liebste Grüße an Dich! ♥ Saskia von Dem Wind entgegen

  2. Anna

    Wow was ein toller Beitrag ! Danke dir ! Du sprichst auf den Punkt das aus, was man leider über die meisten Blogger oder Influencer heute denkt. Es dreht sich alles nur noch um Geld verdienen. Follower kriegen , noch mehr Geld verdienen ! Es freut einen zu lesen , dass es doch noch einige gibt , die mit Herz und Seele dabei sind.

  3. Vanessa

    Sehr interessanter Blogbeitrag!
    Das mit dem Testemonial finde ich ehrlich gesagt grauenvoll…
    den schönen und auch guten Models wird dadurch leider vieles „weggenommen“. In den 80er 90er Jahren gab es keine „Promis“ auf Zeitschriften-Covers. Ich arbeite selbst als Model und weiß wie schwierig es ist. Selbst auf Castings wird man nun immer häufiger nach Instagramname & Reichweite gefragt. Sehr traurig… dieser Beruf stirbt in diesem Sinne total aus. Ehrlich gesagt ist ein Blogger oder Influencer ja auch kein Model, wenn sie es wären hätten sie als solches gearbeitet. Mittlerweile nehmen Firmen leider Gottes sogar Frauen, die in meinen Augen leider GAR NICHT zum Unternehmen passen.. oder halt eben nicht die eigentlichen „Bedingungen“ eines klassischen Models erfüllen.
    Trotz allem wünsche ich dir weiterhin viel Erfolg 🙂

  4. Linda

    Liebe Christina,
    Mal wieder ein toller Post! So bekommen deine Follower einen besseren Einblick in die „Blogger Welt“,was ich persönlich super finde und solche Art an Posts auch wirklich sehr gerne lese! Ich muss dir mal ein richtig ernst gemeintes Kompliment machen: Du wurdest in den letzen Monat mit großem Abstand zu meiner Lieblingsbloggerin! Ich schätze an dir deine Ehrlichkeit, deinen wirklich coolen Charakter, die große Mühe und Zeit die du in deine Arbeit steckst und genauso deine wahnsinnig tollen Outfits, die du so gut kombinierst wie niemand sonst! Also bleib bitte so wie du bist, denn ich mag dich so richtig gern!

    Liebe Grüße, Linda

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